Windhoek - 55km in 00:50h mit dem Airplane (20 bis 25 Grad, Sonnig)
Travel Report:
Unser Flug führte mit SAA über Nacht von Frankfurt über Johannesburg nach Windhoek. Danach ging es erstmal zu AVIS zur Mietwagen Übergabe. Hier haben wir dann auch die endgültigen Reiseunterlagen mit Vocher und Straßenplan bekommen. Bei der Übergabe sollte man gut auf die Schäden am Wagen achten, die Reifen kontrollieren, sich das Werkzeug zeigen lassen und ggf. erklären lassen, wie man einen Reifen wechselt ... denn in Namibia kann auf dieser Tour mit einem normalen PKW auch 3mal der Reifen defekt sein. Zum Glück hat unser Toyota Hilux gleich 2 Ersatzreifen.
Nach der Übernahme des Wagens ging es erstmal nach Windhoek zur Unterkunft.
Tip:
Bahnhof und Eisenbahn-Museum (Place of Interest) Nationalgallerie und Owela-Museum (Place of Interest) Independence-Avenue (Place of Interest) Alte Feste und Reiterdenkmal (Place of Interest) Hotel Pension Moni (Accommodation) Joe's Beerhouse (Food & Drinking) Sundowner im Restaurant Thule (Food & Drinking) African Kwela Guesthouse (Accommodation)
Bahnhof und Eisenbahn-Museum (Museum):
Der 1912 erbaute Bahn beherbergt auch ein Eisenbahn Museum. - geöffnet von Montag bis Freitag Wir waren am Wochenende dort und haben uns nur die alten Lokomotiven vor dem Bahnhof angeschaut. Die sind frei zugänglich.
Nationalgallerie und Owela-Museum (Museum):
Öffnungszeiten Gallerie: Mo-Fr 8:00 - 17:00, Sa 9:00 - 14:00, So 11:00 - 14:00
Öffnungszeiten Museum: Mo-Fr 9:00 - 18:00, Sa/So 10:00 - 13:00 und 14:00 - 18:00 Nur als Info hier aufgeführt ... wir haben es jedoch nicht besucht.
Address:
Robert-Mugabe-Avenue
Independence-Avenue (City (District, Village)):
Die Independence-Avenue ist die Nord-Süd-Verbindung der Stadt mit vielen Geschäften, Einrichtungen wie Post, Namibia-Wildlife-Resort, Luisen Apotheke, Bushaltestelle, Hotels und Restaurants
Alte Feste und Reiterdenkmal (Historic Complex (Castle, Palace, Ruin, )):
Das Reiterdenkmal steht direkt vor der alten Feste. Parken kann man direkt davor am Seitenstreifen. Auf einen Besuch des Museums in der Alten Feste hatten wir keine Lust. Von Außen ist es ganz ansehnlich!
Die Zimmer waren in Ordnung und sauber. Angelegt sind die Zimmer um den Pool mit Sitzmöglichkeiten. Desweiteren kann man im Frühstücksraum kostenlos ins Internet. Generell ist jedoch zu sagen, dass das Internet in Namibia nicht das schnellste ist. Die Zimmer verfügen zu dem über einen Kühlschrank (Minibar) und einen Föhn.
Leider haben wir bei unseren 2 Übernachtungen nie Inhaber angetroffen, sondern "nur" mit dem Personal zu tun gehabt, was es etwas unpersönlich gemacht hat.
Sehr schöne Lokation, gutes Essen und guter Service ... und ein prima Preis-Leistungs-Verhältnis!!! Ein Wildgericht kostet zwischen 75 und 95$. Die Lokalität ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. Der schönste dabei sind die Tische um das Lagerfeuer unter freiem Himmel. Besonders zu empfehlen ist das "Buschfeuer", der "Buschmann Spieß" und das Zebra. Da das Beerhouse sehr bei Einheimischen und Touristen beliebt ist, sollte man vorher einen Tisch reservieren.
Hoch über der Stadt am Berg liegt das Hotel Thule. Unter dem Restaurant (auch als nicht Hotel Gast möglich) liegt die Bar mit schöner Terasse, wo man eine Kleinigkeit essen und trinken kann ... während man dem Sonnenuntergang zu sieht, mit Blick über ganz Windhoek.
African Kwela Guesthouse (Guest House):
Die Zimmer und das Bad sind zwar nicht sonderlich groß, dafür sind die Gastgeber sehr bemüht und freundlich. Außerdem gibt es einen schönen Pool im Garten und mit einer kleinen Bar an der man sitzen kann. Die Zimmer sind klimatisiert, es gibt einen Deckenventilator und einen Kühlschrank. Die ganze Anlage ist inkl. Parkplatz gesichert und gut erreichbar. Der nahe gelegene Flughafen und die Hauptstraße sind eigentlich nicht zu hören.
Das ganze für 500$ pro Zimmer und Nacht ... da kann man nicht meckern.
Windhoek => Mariental - 279.3km in 03:00h mit dem Car (20 bis 25 Grad, sonnig)
Travel Report:
Nach dem wir uns erst mal in Windhoek noch mit Lebensmittel und Getränke für die nächsten Tage versorgt haben, geht es die B1 Richtung Süden in die Kalahari. Dank der guten Unterlagen von Sense of Africa, haben wir unsere Unterkunft schnell gefunden.
Da wir gut in der Zeit lagen, waren wir noch rechtzeitig in der Lodge, und konnten an dem Sundowner Game Drive teilnehmen.
Tip:
Museum über die Baster (Place of Interest) kleiner Ort mit Tankstelle und Laden, Fast Food (Place of Interest) Kalahari Anib Lodge (Accommodation) Sundowner Game Drive (Sport & Free Time)
Museum über die Baster (Museum):
Das Museum hat Samstags ab 12 Uhr geschlossen ... wir waren jedoch um 12:15 Uhr da :( und konnten es uns somit nicht mehr ansehen.
kleiner Ort mit Tankstelle und Laden, Fast Food (City (District, Village)):
Es ist ein typischer kleiner Ort in Namibia, nichts besonderes. Gut jedoch um an der relativ großen Tankstelle den Wagen zu befüllen.
Kalahari Anib Lodge (Lodge):
Tel.: 00264-63-240529 Fax: 00264-63-240516
Es ist eine sehr schöne Anlage mit gutem Abendessen und großem Frühstück. Es gibt einen Pool, eine Bar und angenehme Zimmer in den Bungalows.
Mariental => Keetmanshoop - 378.7km in 06:00h mit dem Car (20 bis 25 Grad, sonnig)
Travel Report:
Wir hatten geplant eine Wanderung am Hardap Dam zu machen, doch leider war der Südteil wegen unterspülter Straßen (es hatte ein paar Wochen vor unserem Urlaub sehr stark geregnet) gesperrt. Als alternative entschlossen wir uns über die M98 einen Abstecher zum Brukarros zu machen. Von hier aus ging es dann über D-Straßen weiter Richtung Süden nach Keetmanshoop, bzw. zum Köcherbaumwald und zum Spielplatz der Giganten.
Auf der Strecke über die D-Straßen nach Keetmanshoop waren wir das erste mal über unseren Allrad dankbar, denn die Straße ging durch das etwa 10m breite und mit Wasser gefüllte Fish River Flussbett.
Tip:
Kaiserliche Postamt (Place of Interest) Museum von Keetmanshoop (Place of Interest) Köcherbaumwald (Quiver Tree Forest) (Place of Interest) Spielplatz der Giganten (Giants Playground) (Place of Interest) Geparden Fütterung (Place of Interest)
Kaiserliche Postamt (Buildings):
Hier ist auch die Touristeninformation zu finden.
Museum von Keetmanshoop (Museum):
Das Museum befindet sich in der 1895 aus Bruchstein erbauten evangelisch- lutherischen Kirche. Hier sind Exponate der Stadt und San- und Nama-Artefakte ausgestellt.
Address:
Kaiser Street
Köcherbaumwald (Quiver Tree Forest) (Landscape):
Der "Wald" befindet sich auf der Gariganus Farm etwa 20km nördlich von Keetmanshoop. Hier stehen etwa 250 dieser Bäume und können über 300 Jahre alt werden. Am "fotogensten" sind die Bäume beim Sonnenuntergang. Im Winter ab etwa 15 Uhr.
Spielplatz der Giganten (Giants Playground) (Landscape):
Ebenfalls auf der Gariganus Farm ist der "Giant's Playground" zu finden. Es handelt sich um von der Natur eindrucksvoll aufgetürmte Steinblöcke, um die ein Rundweg führt.
day 4-6 (05/03/2009 - 05/05/2009) - Fish River Canyon
Keetmanshoop => Fish River Canyon - 172.1km in 02:30h mit dem Car (20 bis 25 Grad, sonnig)
Travel Report:
Durch unsere Abstecher zum Hardap Dam, dem Brukarros, Spielplatz der Giganten, dem Köcherbaumwald und dem füttern der Geparden, wurde es nun reichlich spät und wir sind leider in die Dunkelheit gekommen. Die Piste zum Fish River ist ab Seeheim eine Schotterpiste mit vielen Senken drin. Hier kann man nicht mehr so schön fahren wie auf der B1 mit seiner Asphalt Decke.
Leider sind in der Dunkelheit auch Namibias Tiere recht aktiv, so ist uns beinahe ein Oryx ins Auto gerannt ... wir konnten noch in letzter Sekunde brensen. Das Dumme an der Jahreszeit in Namibia ist, das um etwa halb 6 die Sonne unter geht und ab 6 Uhr ist es dann stock dunkel!
Wir haben es aber heil und rechtzeitig geschafft im Canyon Village zum Abendessen zu erscheinen.
Das Canyon Village besteht aus vielen einzelnen Häusschen, dem Haupthaus und ein paar weiteren Häusern und einem Pool. Die Anlage ist wie eine Wagenburg im Kreis aufgestellt und im Haupthaus ist die Rezeption, die Bar und das Restaurant.
Von hier aus kann man recht schnell zum Fish River fahren, eine Wanderung durch die Berge machen oder nach Ai-Ais zu den warmen Quellen fahren.
Tip:
Canyon Village (Accommodation) Fish River Canyon (Place of Interest) 6Km Hiking Trail (Sport & Free Time)
Fish River Canyon => Aus - 284.2km mit dem Car (20 bis 25 Grad)
Travel Report:
Die Fahrt nach Aus führt bis Seeheim erstmal wieder über die leidige Schotterpiste und dann weiter auf der geteerten B4 nach Westen.
Auf der Suche nach den Wildpferden, haben wir in Aus an der Touristen Information Halt gemacht ... und erst mal die Toiletten in Beschlag genommen ;) Man kann sich hier diverse Informationen über die Gegend holen, eine Kleinigkeit essen und trinken, oder im Ort zur Tankstelle, bzw. Supermarkt fahren.
Etwa eine halbe Stunde später standen wir dann bei Garub an der Tränke der Wildpferde, wo alle Tiere regungslos in der Sonne standen bzw. lagen und sich in der Hitze kaum bewegten.
Tip:
Wildpferde (Place of Interest)
Wildpferde (Landscape):
Die beste Chance die Wildpferde zu sehen ist in Garub, wobei Garub kein Ort oder dergleichen ist. Hier steht lediglich die Pferde Tränke. Von Aus geht ein Schild und ein schmaler Weg nach recht ab.
Aus => Lüderitz - 121km mit dem Car (15 bis 20 Grad)
Travel Report:
Die Strecke nach Lüderitz ist ziemlich eintönig und es gibt abgesehen von Rinder und Springböcke nicht viel zu sehen.
Nach Lüderitz würde sich die lange Fahrt eigentlich nicht lohnen, wenn es nicht Kolemens Kuppe geben würde.
Die Hauptstraße im Ort ist noch geteert, wo hingegen die meisten Seitenstraßen im Ort Sand und Schotterpisten sind. Wir haben die Zeit am Meer noch mit einem Bootsausflug verbunden, wo wir sogar Delfine sehen konnten.
Tagsüber kann Lüderitz auch zu Fuß erkundet werden, wobei man Abends dies NICHT machen und nur mit dem Wagen raus sollte!
Es gibt in der City 2 Supermärkte, ein paar Geschäfte und Restaurants ... aber nichts dolles.
Tip:
Diamanten Geisterstadt Kolmanskuppe (Place of Interest) Zur Waterkant Gästehouse (Accommodation)
Die Geisterstadt ist ein Überbleibsel der ersten Diamantenschürfer. Langsam breitet sich die Namib Wüste in der Stadt aus und erobert sich ihr Gebiet zurück. Die Geisterstadt liegt nur etwa 10 Autominuten von Lüderitz entfernt. Es gibt hier geführte Touren um 9 und 11 Uhr ... natürlich auch auf deutsch ;) Im Gegensatz zu der Aussage von vielen Reisefüherer, muss man die Tickets nicht in Lüderitz kaufen, sondern bekommt diese direkt am Gate von Kolmanskuppe.
day 7-8 (05/06/2009 - 05/07/2009) - Helmeringhausen
Lüderitz => Helmeringhausen - 230km mit dem Car (20 bis 25 Grad)
Travel Report:
Von Lüderitz aus führt die gleiche Strecke zurück, die wir am Tag zuvor schon gefahren sind ... beim 2. ist diese sogar noch langweiliger. Man fährt zurück bis Aus und biegt dann auf die C13 Richtung Norden. Und ab hier war es das erstmal mit geteerten Straßen :(
Da wir am Morgen vor der Abfahrt noch eine Bootsfahrt gemacht und Kolmenskop besichtigt haben wären wir gegen 16 Uhr in Helmeringshausen gewesen .... aber was soll man in so einem kleinen Ort nur dann machen, vorallem wo die Temperatur nicht unbedingt in einen unbeheizten Pool einlädt?
Nun ja, wir haben uns entschlossen einen Umweg von etwa 150 Km über die D707 zu machen. Eine sehr schöne Strecke, auf der man um diese Uhrzeit wunderbare Fotos machen kann und große Herden von diversen Antilopen Arten sehen kann. Auf der einen Seite der Straße liegt das Tirasgebirge und auf der anderen Seite die Dünen der Namib. Dazwischen eine recht gute Schotter/Sand Piste und große "Wiesen" mit vielen Antilopen.
Durch diesen Abstecher sind wir zwar mal wieder erst im Dunkeln angekommen, aber es hatte sich schon gelohnt, denn in Helmeringhausen gibt es nur eine Tankstelle einen kleinen Laden und das Hotel.
Tip:
Schloss Duwisib (Place of Interest) Helmeringhausen Hotel (Accommodation) D707 (Place of Interest)
Schloss Duwisib (Historic Complex (Castle, Palace, Ruin, )):
Helmeringhausen => Sesriem - 222.2km in 03:30h mit dem Car (20 bis 25 Grad)
Travel Report:
Heute liegt glücklicherweise eine recht kurze Etappe vor uns, weswegen wir uns auch nicht eilen mussten ... aber leider gab es nicht sonderlich lange Frühstück, weswegen wir trotzdem zeitig aufgebrochen sind.
Die Fahrt führte uns zunächst zum Schloss Duwisib, einer kleinen Burg mitten im Nirgendwo. Wobei es hier nicht sonderlich viel zu sehen gibt. Es ist mehr das Bizarre Bild einer Burg in Afrika.
Danach ging es über die Schotterpisten weiter bis zur Hammerstein Lodge an der C19. Von hier aus erreicht man in knapp einer Stunde (72 Km) das Gate zur Namib.
Tip:
Sossusvlei - Lehmbodensenke mit Dünen (Place of Interest) Hammerstein Lodge (Accommodation)
Sossusvlei - Lehmbodensenke mit Dünen (Park (Natural Park, Zoo, Game Drive)):
Eine Lehmbodensenke, die von den höchsten Sanddünen der Welt umgeben ist.
Sesriem => Swakopmund - 440km mit dem Car (20 bis 25 Grad)
Travel Report:
Die "Straße" nach Swakopmund ist wohl die beschissenste C-Straße in ganz Namibia. Zum einen ist die Strecke super langweilig und eintönig, zum anderen ist/war sie in einem absolut schlechten Zustand. Obwohl wir auf anderen Pisten schon bis 120 Km/h gefahren sind, war hier teilweise nur 50 Km/h möglich. Die Piste hat viele "Waschbrett" Rillen, Steine und ist einfach ÄTZEND! Aber was will man machen, es gibt ja kein anderer Weg.
Ab Walvis Bay ist die Straße endlich mal wieder geteert und man kann sich bis Swakopmund etwas von der anstrengenden Fahrt erholen. Wobei auf dieser Straße Vorsicht gilt, denn wenn ein starker Wind aus der Namib weht, dann kommt es zu gefährlichen Sandverwehungen auf der Straße und zu allem Übel liegt die Gegend einen Großteil des Jahres im Nebel.
Tip:
Mondlandschaft (Place of Interest) Skeleton Coast National Park (General References) Hotel Pension Rapmund (Accommodation) The Tug (Food & Drinking) The Grapevine Restaurant (Food & Drinking)
Mondlandschaft (Landscape):
Für die Mondlandschaft benötigt man ein Permit um die Straße zu befahren. Dies ist vorab in Swakopmund zu kaufen.
Skeleton Coast National Park (Miscellaneous):
Die Strecke von Cape Cross bis nach Torra Bay geht durch den Skeleton Park. Der notwendige Permit um die Strecke zu befahren muss man vorab in Swakopmund kaufen.
Swakopmund => Cape Cross - 126.2km in 01:30h mit dem Car (15 bis 20 Grad)
Travel Report:
Am Meer entlang führt von Swakopmund aus die Straße Richtung Norden zur Skelleton Coast, wo auch das Cape Cross mit seiner Robben Kolonie liegt. Zunächst ist die Straße noch geteert und geht dann in eine Salzstraße über, wobei man keine Unterschied merkt, solange es trocken ist. Wer jedoch eine empfindliche Nase hat, sollte hier im Auto bleiben, denn es stinkt erbärmlich!
Cape Cross => Khorixas - 368.7km mit dem Car (20 bis 25 Grad)
Travel Report:
Auf der zweiten, doch sehr langen Etappe kann man auf guten Straßen schnell Kilometer machen. Wobei es aber auch daran lag, das die Straßen gerade frisch geschoben worden sind. Daran kann es dann auch liegen, das die Straße die wird als gut empfunden haben, der nächste auf seiner Reise ganz anders erlebt, aber auch umgekehrt.
Auf unserer Strecke haben wir den Brandberg links liegen gelassen, da keine dort hin wollte und die Zeit mal wieder zu knapp geworden wäre. Etwa 36 Km vor Khorixas geht die D2612 nach Twyfelfontein ab, einer Gegend in der viele, tausende von Jahren alte, Felsbildzeichnungen zu sehen sind.
Nach der Besichtigung sind wir stumpf dem Schild Khorixas gefolgt, wobei das die längere und schlechtere Strecke bedeutet. Besser ist es Richtung Palmwag zur C39 zu fahren und erst ab dort in Richtung Khorixas. Bis wir das aber gemerkt haben, war es zu spät zum umdrehen. Daher haben wir eine "Abkürzung" über die D2628 genommen. Nach wenigen Meter fingen hier die ersten Büsche auf der Straße an zu wachsen und ich würde diese Straße niemandem mit einem normalen PKW empfehlen. Die Pad war abenteuerlich, aber gut zu meistern ... wenn nicht schon wieder die Sonne am untergehen wäre und wir auf dieser einsamen Straße etwas Gas geben mussten um am Ende nicht im dunklen hier liegen zu bleiben!
Tip:
versteinerter Wald (Place of Interest) Felsbilder (Place of Interest) Orgelpfeifen (Place of Interest) verbranter Berg (Place of Interest) Fingerklippe (Place of Interest)
day 13-14 (05/12/2009 - 05/13/2009) - Etosha National Park
Khorixas => Etosha National Park - 359.7km mit dem Car (20 bis 25 Grad)
Travel Report:
Der Höhepunkt der Reise ist erreicht und es geht zum Etosha National Park. Ab Outjo ist die Straße endlich wieder geteert und man kommt sehr gut voran. Auf diese Weise hatten wir noch Zeit eine Runde durch den Park zu fahren, bevor es zu unserer Lodge ging.
Moderne Fußgängerzone mit Souvenirhändlern, Straßencafes und dem bekannten Meteoriten-Brunnen.
Address:
Post-Street
Okapuka Ranch (Game Drive):
Die Okapuka Ranch liegt etwa 30 Km nördlich von Windhoek und ist über die B1 sehr gut zu erreichen. Abgesehen von den 2 Km auf der Ranch ist die Strecke geteert. Der Gamedrive fängt um 14:30 Uhr an, dauert etwa 2 Stunden und kostet 175$ pro Person. Dabei wird in einem offenen Gelände Wagen durch das private Gelände gefahren. Zu sehen gibt es Giraffen, 10 verschiedene Antilopen Arten und Nashörner. Die Nashörner werden mit Futter direkt bis an den Geländewagen angelockt ... also nichts für schwache Nerven ;) Danach kann man für weitere 75$ pro Person noch bei der Löwen Fütterung dabei sein. Hier hat man geschützt hinter einer Wand durch Sehschlitze den Blick auf die Löwen, die alles andere als zarm sind!!! Wer will kann danach im Restaurant noch Essen, man sollte aber rechtzeitig einen Tisch reservieren. Der Clue am Restaurant ist die große Glasfront mit Blick auf ein Wasserloch, an dem sich in der Dunkelheit viele Tiere versammeln.
Man sollte sich in Windhoek möglichst mit Bargeld eindecken, da an den Banken im Land es oftmals zu Problemen mit der EC Karte kommen kann. Es gibt zwar auch an vielen Tankstellen Geldautomate, aber die funktionieren nicht immer mit unseren EC Karten. Es ist aber auch problemlos in Swakopmund möglich.
Geldautomat (Money Exchange/Bank):
Geld Automaten (ATM = Automatic Teller Machine) findet man wie bei uns an den Banken, aber auch in den Einkaufszentren von Windhoek, in manchen großen Supermärkten oder an großen Tankstellen.
Kleidung in Tüten (Miscellaneous):
Wenn man wie wir mit einem Toyota Hilux mit Kabine unterwegs ist, sollte man seine Kleidung im Koffer in Tüten packen (oder gleich den ganzen Koffer in einen großen Müllbeutel). Der Grund ist, das die Kabine auf dem Pick-Up nicht ganz dicht ist und der feine Staub auf den Pisten (Straße) selbst bis in die kleinste Ritze der Koffer fliegt. Ein alter Tipp ist, die Fenster des Aufbaus zu öffnen. Das hört sich erstmal merkwürdig an, hilft aber enorm! Hängt irgendwie am Unter- und Überdruck. Man sollte das aber nicht in Städte machen und beim tanken ein Auge offen halten (Diebstahl!!!).
Handyempfang (Phone Call):
Abgesehen von den großen Städte, ist der Handyempfang in den meisten Teilen Namibias gleich null! Man hat zwar auch gelegentlich unterwegs mal Empfang aber es ist nicht die Regel. Besonders gut ist er von Windhoek nach Norden und Süden an der B1. Ansonsten immer mal wieder.
Tanken (Transport):
In der Regel kann man in Namibia an den Tankstellen nur mit Bargeld bezahlen. Da es sich bei den Tankstellen um Service-Tankstellen handelt (keine Selbstbedienung), wird ein kleines Trinkgeld von 1 bis 2 N$ gegeben, vor allem wenn der Tankwart die Fensterscheibe gereinigt hat. Dann gibt man 1 N$ extra. Zum zahlen muss man auch nicht aussteigen, man gibt dem Tankwart das Geld durchs Fenster.
Ach ja, man sollte zusehen, das man jede Tankstelle "mit nimmt", denn das Tankstellen Netz bei Überlandfahrten ist nicht sonderlich gut ausgebaut. Ebenso kann es zu Probleme in der Versorgung geben. So ist gelegentlich das Benzin in manchen Tankstellen "aus", wobei Diesel in der Regel immer zu bekommen ist ... kann aber auch bei Diesel mal zu Engpässen kommen!
Charge:
1.00 NAD
Permit / Park Gebühr (Transport):
Für die Nationalparks ist ein Permit notwendig. Für die meisten Parks bekommt man diesen am Gate oder in den Touristencamp. Eine Ausnahme bildet der Nordteil des Namib Naukluft Parks. Hier bekommt man den Permit im Windhoeker Reservierungsbüro oder in den NWR-Büros in Lüderitz oder Swakopmund.
Gelbe Seiten (Information Desk):
Im Telekom Shop neben der Post in Windhoek bekommt man das Namibia Telefonbuch inkl. Gelbe Seiten.
Damit hat man die Möglichkeit in einem Ort/Dorf schnell den nächsten Supermarkt, Apotheke, Bäcker, oder dergleichen schnell zu finden.
Trinkgeld / Tip (Miscellaneous):
Gepäckträger: 2 - 5 N$
Tankstelle: 1 - 2 N$
Autowäsche: 1-2 N$
Parkplatzwächter: 1-2 N$
Restaurant: bis 10% bei Zufriedenheit. Meist wird dabei das Wechselgeld vom Kellner erst gebracht, und man lässt den Tip dann liegen.
Reisezeit (Travel Season):
Besonders ideal ist die Reisezeit von Mai bis Juni. Tagsüber ist es angenehm warm und nachts nicht zu kalt. Und man hat die beste Chance Wild zu beobachten. Vorallem da sich diese in den trockenen Monaten an den Wasserlöscher versammeln.
Hinzu kommt, das es keine Hochsaison in Namibia ist und man somit die Erlebnisse mit nicht zu vielen Touristen teilen muss.
Unterkunft suchen bei WhereToStay (Miscellaneous):
Das Buch zur Webpage liegt auch kostenlos am internationalen Flughafen in Windhoek aus.
Mit WhereToStay kann man ortsbezogen nach einer Unterkunft suchen. Dabei sind auch Bilder, Kontaktdaten, Service und Preise hinterlegt.